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Spritze bei Bandscheibenvorfall - Mann liegt beim Arzt auf dem Bauch und erhält eine Spritze in den Rücken bei einem Bandscheibenvorfall
Letztes Update
23.8.2026
Lesezeit
2 min
Kategorie
Bandscheibenvorfall

Spritze bei Bandscheibenvorfall

Wirkung, Ablauf und Kosten der PRT

Als Physiotherapeut mit über 15 Jahren Erfahrung in der Manuellen Therapie werde ich in meiner Praxis in Poing bei München immer wieder von Patienten gefragt: "Mein Orthopäde hat mir eine Spritze gegen den Vorfall vorgeschlagen – hilft das wirklich?" Die Injektion selbst setzt nicht der Physiotherapeut, sondern die Ärztin oder der Arzt, meist ein Orthopäde, Radiologe oder Schmerztherapeut. Ich begleite meine Patienten aber vor und nach der Behandlung und sehe daher sehr genau, was eine solche Injektion leisten kann – und was nicht. In diesem Artikel erkläre ich Ihnen Wirkung, Ablauf, Risiken und Kosten der wichtigsten Injektionstherapien.

Welche Spritze bekommt man bei Bandscheibenvorfall?

Bei einem Vorfall mit ausstrahlenden Schmerzen kommen in der Regel drei Arten von Spritzen zum Einsatz. Die periradikuläre Therapie (PRT) ist die am häufigsten eingesetzte Infiltration bei Bandscheibenvorfällen und zielt gezielt auf die gereizte Nervenwurzel. Die epidurale Infiltration injiziert ein Medikament in den Epiduralraum und deckt damit einen größeren Bereich des Wirbelkanals ab als die PRT‑Spritze. Die Facettenblockade zielt dagegen auf kleine Wirbelgelenke ab und kommt eher bei Schmerzen ohne eindeutige Nervenwurzelreizung infrage.

Spritzen sind insgesamt eine häufige interventionelle Methode bei Bandscheibenvorfällen mit radikulären Schmerzen, also Schmerzen, die entlang eines gereizten Nervs ausstrahlen. Epidurale Injektionen können bei starken radikulären Beschwerden sinnvoll sein, wenn mehrere Nervenwurzeln gleichzeitig betroffen sind. Welche Spritze im Einzelfall gewählt wird, hängt von der genauen Lokalisation des Bandscheibenvorfalls und dem MRT-Befund ab. Nicht alle Bandscheibenvorfälle benötigen überhaupt eine Injektion – oft reicht konservative Schmerztherapie aus.

Alle drei Verfahren haben eines gemeinsam: Es werden Medikamente sehr gezielt an den Ort des Geschehens gebracht, statt sie – wie bei Tabletten – über den ganzen Körper zu verteilen. Das reduziert Nebenwirkungen und erhöht gleichzeitig die Wirksamkeit am eigentlichen Problem: den gereizten Nerven an der Wirbelsäule. Während der Behandlung liegen Sie je nach betroffenem Bereich meist auf dem Bauch oder auf der Seite, damit Arzt oder Ärztin die Nadel exakt platzieren können.

Wie läuft eine PRT-Spritze ab?

Die PRT-Spritze wird häufig bei Bandscheibenvorfällen eingesetzt, weil sie sehr präzise an der betroffenen Nervenwurzel wirkt. Eine sehr dünne Nadel wird dabei millimetergenau an die gereizte Nervenwurzel geführt. Damit die Nadel wirklich exakt sitzt, erfolgt die Injektion immer unter bildgebender Kontrolle, meist per CT, Röntgen (Röntgenkontrolle) oder seltener per Ultraschall. Gerade bei der Halswirbelsäule (HWS) ist diese Kontrolle besonders wichtig, da hier viele empfindliche Strukturen nah beieinanderliegen; an der Lendenwirbelsäule (LWS) ist mehr Raum vorhanden.

Verwendet wird meist eine Mischung aus zwei Wirkstoffen: einem Lokalanästhetikum und Kortison. Das Lokalanästhetikum sorgt für eine sofortige Schmerzstillung, da Lokalanästhetika die Weiterleitung von Schmerzsignalen an Nervenfasern blockieren. Kortison wirkt entzündungshemmend und abschwellend an Nervenwurzeln und unterdrückt lokale Entzündungsreaktionen des Immunsystems. Die entzündungshemmende Wirkung von Kortison tritt typischerweise erst einige Tage nach der Injektion ein, während die schmerzstillende Wirkung des Lokalanästhetikums sofort spürbar ist.

Das eigentliche Ziel der PRT-Spritze ist es, Nervenentzündungen zu lindern und damit den Teufelskreis aus Schmerz und Schwellung zu durchbrechen. Gelingt das, kann eine Operation an der Wirbelsäule oft vermieden werden. Bei der periradikulären Therapie erfolgt die Behandlung in der Regel über drei Sitzungen im Abstand von einigen Tagen, nicht als einmalige Spritze – die einzelnen Injektionen bauen aufeinander auf.

Im Rahmen der periradikulären Therapie werden pro Sitzung meist nur eine bis zwei Injektionen gesetzt, da mehr Injektionen das Risiko von Nebenwirkungen erhöhen würden, ohne die Wirkung entscheidend zu verbessern. Aus meiner Erfahrung mit Patienten nach der periradikulären Therapie kann ich sagen: Menschen, die zusätzlich zur Spritze aktiv an Beweglichkeit und Kraft arbeiten, profitieren am meisten und dauerhaftesten von der Behandlung.

Welche Medikamente konkret verwendet werden, entscheidet die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt individuell. In der Regel kommen zwei Medikamente zum Einsatz, seltener werden zusätzliche Medikamente wie ein Kontrastmittel für die Bildsteuerung gespritzt. Von reinen Schmerzmitteln zur Selbstmedikation unterscheiden sich diese Medikamente deutlich, da sie gezielt an der Nervenwurzel wirken sollen, statt den ganzen Körper zu erreichen. Auch deshalb dürfen diese Medikamente ausschließlich von Ärztinnen und Ärzten gespritzt werden, nie in Eigenregie.

Wie schnell wirkt eine Spritze bei einem Bandscheibenvorfall?

Die Wirkung setzt in zwei Phasen ein. Das Betäubungsmittel wirkt praktisch sofort und lindert den Schmerz oft schon auf dem Behandlungstisch – diese frühe Linderung ist allerdings meist nur vorübergehend. Die eigentliche, länger anhaltende Wirkung kommt vom entzündungshemmenden Medikament und benötigt einige Tage, um die Entzündung an der Nervenwurzel spürbar abklingen zu lassen. Die Effektivität von Spritzen hängt dabei stark von der Zielgenauigkeit und der richtigen Wirkstoffwahl ab – deshalb ist die bildgebende Kontrolle beim Setzen der Nadel so wichtig.

Die Zahlen aus Studien sind ermutigend: Eine Zahl von 70 % der Patienten erreicht mindestens 50 % Schmerzreduktion nach einer Injektion. Bei der PRT speziell berichten 74 Prozent der Patienten von einer Beschwerdebesserung – eine Studie zeigt sogar 74 % gute Beschwerdebesserung nach PRT über einen längeren Zeitraum. Diese Erfolgsquoten machen die PRT-Spritze zu einer der am besten untersuchten Behandlungsoptionen bei Bandscheibenvorfällen mit Nervenwurzelreizung.

Periradikuläre Therapie (PRT): Die am häufigsten eingesetzte Injektionstherapie

Die periradikuläre Therapie ist mittlerweile die am häufigsten eingesetzte Infiltration bei Bandscheibenvorfällen in Deutschland, auch bei uns hier im Raum München. Der Name beschreibt bereits das Prinzip: "peri" bedeutet "um herum", die Injektion erfolgt also gezielt um die gereizte Nervenwurzel herum. Die PRT behandelt damit Schmerzen, die durch Nervenwurzelreizungen entstehen, direkt an ihrem Ursprungsort.

Gezielte Injektionstherapien wie die PRT spielen eine wichtige Rolle bei Bandscheibenvorfällen, weil sie eine Brücke zwischen konservativer Therapie und Operation bilden. Die Schmerzlinderung durch die Spritze ermöglicht häufig erst die Teilnahme an intensiver Physiotherapie, weil starke Schmerzen zuvor jede Bewegungsübung unmöglich gemacht haben. Genau an dieser Stelle setzt meine Arbeit als Physiotherapeut wieder ein: Sobald die akute Schmerzspitze durch die PRT-Spritze gebrochen ist, beginnen wir mit gezielten Übungen, um die eigentliche Ursache – muskuläre Dysbalancen und Fehlbelastung der Wirbelsäule – anzugehen.

Eine Indikation für die PRT besteht typischerweise bei anhaltenden radikulären Schmerzen trotz konservativer Schmerztherapie über mehrere Wochen. Auch bei einer Spinalkanalstenose, also einer Verengung des Rückenmarkskanals, kann die periradikuläre Therapie eine sinnvolle Behandlungsmethode sein, um die Symptome zu lindern, bis eine dauerhafte Lösung gefunden ist.

Nebenwirkungen und Risiken der PRT-Spritze

Bei fachgerechter Durchführung sind ernsthafte Komplikationen bei Injektionen selten, dennoch sollten Sie die möglichen Nebenwirkungen kennen. Unbehagen und Schmerzen können direkt nach der Injektion auftreten und klingen meist innerhalb weniger Stunden ab. Taubheitsgefühl und Schwäche in den Beinen oder Armen können vorübergehend auftreten, wenn das Betäubungsmittel auch benachbarte Nerven mitbetäubt.

Bei Einnahme von Blutverdünnern können blaue Flecken an der Einstichstelle entstehen. Verletzungen der Blutgefäße sind mögliche, aber seltene Nebenwirkungen. Auch Infektionen können nach der PRT-Behandlung auftreten, weshalb auf sterile Bedingungen und eine sorgfältige Nachsorge geachtet wird. Eine Querschnittslähmung ist ein sehr seltenes Risiko der PRT, tritt aber praktisch nur bei technischen Fehlern oder anatomischen Besonderheiten auf.

Mögliche Nebenwirkungen auf einen Blick

  • Unbehagen, Schmerzen oder Druckgefühl direkt nach der Injektion
  • Vorübergehende Veränderungen der Haut oder Rötung an der Einstichstelle als Folge der Reizung
  • Taubheitsgefühl oder Schwäche in Armen oder Beinen
  • Blaue Flecken bei Blutverdünnern
  • Sehr selten: Infektionen oder eine Querschnittslähmung als Folge einer Verletzung

Wichtig: Bei plötzlichen Lähmungserscheinungen, zunehmender Kraftlosigkeit in den Beinen oder einem Kontrollverlust über Blase oder Darm handelt es sich um einen medizinischen Notfall, unabhängig davon, ob zuvor eine Spritze erfolgt ist. In diesem Fall sollten Sie sofort eine Notaufnahme aufsuchen – eine Spritze allein hilft hier nicht mehr weiter.

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Ist eine Spinalspritze bei einem Bandscheibenvorfall sinnvoll?

Aus meiner Erfahrung als Physiotherapeut kann ich sagen: Eine Spinalspritze wie die PRT kann in den richtigen Fällen sehr sinnvoll sein – sie ist aber keine Dauerlösung. Eine Spritze lindert keine Ursachen von Bandscheibenvorfällen, sondern nur die Symptome, also den Schmerz und die Entzündung an der Nervenwurzel. Die eigentliche Schmerzursache, etwa eine muskuläre Fehlbelastung oder ein altersbedingter Verschleiß der Bandscheibe, bleibt bestehen und muss separat behandelt werden.

Sinnvoll ist eine Spritze deshalb vor allem dann, wenn starke Schmerzen jede aktive Bewegungstherapie unmöglich machen. Sie ist damit ein wichtiger Baustein neben der Physiotherapie, nicht deren Ersatz. In vielen Fällen erlebe ich, dass Patienten nach der PRT-Spritze erstmals wieder in der Lage sind, die Übungen durchzuführen, die langfristig für ihre Lebensqualität und Beweglichkeit im Alltag entscheidend sind. Die PRT kann außerdem helfen, operative Eingriffe an der Wirbelsäule zu vermeiden, wenn die konservative Therapie dadurch wieder Erfolg verspricht.

Der Erfolg der als periradikuläre Therapie (PRT) bekannten Behandlung hängt stark davon ab, wie konsequent die Zeit nach den Injektionen genutzt wird. Wird ausschließlich auf die Spritze gesetzt, ohne Rücken-, Bauch- und Beinmuskulatur aktiv zu kräftigen, kehren Beschwerden häufig zurück, sobald die Wirkung der Medikamente nachlässt. In meiner Praxis sehe ich immer wieder, wie wichtig gerade die ersten Wochen nach den Injektionen sind: Der Druck auf die Nervenwurzel ist reduziert, die Entzündungsreaktion klingt ab, und genau dieses Zeitfenster sollte für aktive Behandlung genutzt werden – nicht für Schonung. Sowohl Bein- als auch Armbeschwerden bessern sich in dieser Phase meist deutlich schneller, wenn Bewegung gezielt wieder aufgenommen wird.

Auch andere Bandscheibenvorfälle profitieren von diesem Ansatz: Injektionen wirken gezielt auf Rücken, Arme und Nervenwurzeln, lindern Entzündungen und sorgen für spürbare Linderung, wenn zuvor eine sorgfältige Untersuchung erfolgt ist.

Was kostet eine Spritze bei einem Bandscheibenvorfall?

Die Kosten für eine PRT hängen stark davon ab, wer sie bezahlt. Die PRT wird von privaten Krankenversicherungen in der Regel übernommen, wenn eine ärztliche Indikation vorliegt. Bei gesetzlich Krankenversicherten sieht die Sache anders aus: Gesetzlich Krankenversicherte benötigen in der Regel eine Überweisung von einem Schmerztherapeuten oder Orthopäden, damit die PRT als Kassenleistung erfolgen kann – und selbst dann wird sie nicht überall angeboten.

Häufig wird die PRT deshalb als IGeL-Leistung angeboten. Die Kosten für eine PRT als IGeL-Leistung betragen etwa 80 bis 100 € pro Spritze, bei drei Sitzungen also insgesamt rund 250 bis 300 €. Kassenpatienten können die PRT in diesem Fall als Selbstzahler in Anspruch nehmen. Wichtig zu wissen: Die PRT kann meist nur in Privatpraxen direkt über private Versicherungen abgerechnet werden, während gesetzliche Kassen die Kosten nur unter bestimmten Voraussetzungen übernehmen. Fragen Sie am besten vorab konkret in der Praxis nach, welche Kosten in Ihrem Fall entstehen.

Ein Fallbeispiel aus meiner Praxis

Eine Patientin, Ende fünfzig, kam mit so starken Schmerzen durch einen Vorfall an der LWS zu mir, dass an aktive Physiotherapie zunächst nicht zu denken war. Der behandelnde Orthopäde entschied sich für eine PRT-Spritze unter CT‑Kontrolle. Schon nach der zweiten Sitzung war der Schmerz so weit reduziert, dass wir mit vorsichtiger Bewegungstherapie beginnen konnten. Nach acht Wochen konsequenter Bewegungstherapie war die Patientin nahezu beschwerdefrei – die Spritze hatte das Zeitfenster geöffnet, das für die eigentliche Behandlung nötig war.

Häufig gestellte Fragen zur PRT und Injektionstherapie

Wirken Spritzen bei Rückenschmerzen und Bandscheibenvorfällen wirklich?

Ja, bei gezielter Anwendung mit guter Erfolgsquote – allerdings wirken sie am besten bei radikulären Schmerzen, die von einer gereizten Nervenwurzel ausgehen, weniger bei rein muskulär bedingten Rückenschmerzen.

Gibt es Unterschiede zwischen PRT an der LWS und an der HWS?

Ja. An der Halswirbelsäule ist der Eingriff aufgrund der Nähe zu empfindlichen Gefäßen und Nerven anspruchsvoller und erfordert eine besonders präzise Bildsteuerung. An der Lendenwirbelsäule ist mehr Platz vorhanden, das Verfahren gilt dort als etabliert und gut untersucht.

Was ist der Unterschied zwischen CT-gesteuerter und röntgengesteuerter Nervenwurzelbehandlung?

Beide Verfahren dienen der bildgestützten Steuerung beim Setzen der Nadel. Die CT-Steuerung ermöglicht eine besonders präzise dreidimensionale Darstellung, während die Röntgenkontrolle schneller und mit weniger Aufwand verbunden ist. Welche Methode gewählt wird, hängt von der Praxis und der individuellen Situation ab.

Welche Beschwerden sollte ich vor einer Spritze abklären lassen?

Wichtig sind ausstrahlende Schmerzen ins Bein oder in den Arm, Taubheitsgefühle sowie eine bereits erfolgte MRT-Untersuchung, die den Vorfall und die betroffene Nervenwurzel bestätigt. Auch andere Beschwerden wie eine Spinalkanalstenose sollten vorab per MRT untersucht werden, da sie die Wahl der richtigen Injektionstherapie beeinflussen.

Welche Untersuchungen sind vor einer PRT-Spritze nötig?

In der Regel steht am Anfang eine körperliche Untersuchung sowie ein MRT der Wirbelsäule, das die genaue Lokalisation des Bandscheibenvorfalls und den Zustand des Rückenmarkskanals zeigt. Erst mit diesem MRT-Befund lässt sich die Injektion später gezielt an der richtigen Stelle platzieren.

Ist eine PRT-Spritze bei jeder Art von Rückenschmerzen eine Hilfe?

Nein. Die PRT ist vor allem bei radikulären Schmerzen mit klarer Ursache an einer Nervenwurzel eine Hilfe. Bei unspezifischer Schmerzbehandlung ohne erkennbare Nervenreizungen ist oft eine andere Schmerztherapie sinnvoller, zum Beispiel gezielte Bewegungstherapie oder eine Facettenblockade.

Wichtige Begriffe kurz erklärt

  • Bandscheiben: elastische Puffer zwischen den Wirbeln, deren Gewebe bei einem Vorfall auf Nerven drücken kann.
  • Nervenreizungen: Reizzustände an einer Nervenwurzel, die Schmerzen, Kribbeln oder Taubheit in Arme oder Beine ausstrahlen lassen können.
  • Entzündungen: die körpereigene Reaktion auf die Reizung, die durch das entzündungshemmende Medikament gezielt gehemmt wird.
  • Injektionstherapie: Oberbegriff für PRT, epidurale Infiltration und Facettenblockade – verschiedene Arten gezielter Spritzen an der Wirbelsäule.

Fazit: Mein Rat aus der Praxis

Eine Injektionstherapie, allen voran die periradikuläre Therapie, kann in den richtigen Fällen sehr hilfreich sein, um akute Nervenschmerzen zu durchbrechen und den Weg für eine wirksame Behandlung freizumachen. Sie ersetzt aber keine Physiotherapie und keine langfristige Ursachenbehandlung. Aus meiner über 15-jährigen Erfahrung als Physiotherapeut rate ich: Nutzen Sie das Zeitfenster nach einer PRT-Spritze aktiv, um mit gezielter Physiotherapie die eigentliche Ursache Ihrer Beschwerden anzugehen.

Wenn Sie unsicher sind, ob eine Spritze oder eine andere Behandlungsoption für Sie sinnvoll ist, vereinbaren Sie gerne ein kostenloses Erstgespräch in meiner Praxis in Poing. Gemeinsam schauen wir uns Ihre Beschwerden an und erstellen einen individuellen Behandlungsplan.

Ralf Baumann – Inhaber des
Therapie- und Trainingszentren Baumann
Ralf Baumann
Physiotherapeut / Geschäftsführer / Inhaber
Therapie- und Trainingszentren Baumann
Ralf Baumann ist Physiotherapeut mit über 20 Jahren Berufserfahrung und Inhaber der Therapie- und Trainingszentren Baumann. Seine Schwerpunkte liegen in der Behandlung von HWS-Beschwerden, Schwindel und Nackenschmerzen. Mit seinem Team betreut er Patienten in Poing bei München und der umliegenden Region.
Disclaimer:
Die hier bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich zu Bildungszwecken und allgemeiner Aufklärung. Sie ersetzen keine professionelle medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Bei gesundheitlichen Beschwerden oder Verdacht auf eine Erkrankung wird dringend empfohlen, einen qualifizierten Arzt oder Fachexperten zu konsultieren.
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